FORTGESCHRITTENE OXIDATION: WIE OZON WASSERVERSCHMUTZUNGSPROBLEME LÖSEN KANN

Moderne Wasserversorgungssysteme stehen vor zunehmenden Herausforderungen durch Pestizide und andere Mikroschadstoffe.
Traditionelle Wasseraufbereitungsmethoden, wie die Aktivkohlefiltration, sind nicht immer wirksam gegen bestimmte persistente Chemikalien. Eine vielversprechende Lösung ist der Fortgeschrittene Oxidationsprozess (AOP), bei dem Ozon zusammen mit Wasserstoffperoxid verwendet wird, um Verunreinigungen effektiv abzubauen.
Zum Beispiel Metaldehyd – ein schwer zu entfernendes Pestizid, das häufig in Oberflächengewässern vorkommt. Durch die Anwendung von Ozon zusammen mit Wasserstoffperoxid kann eine erhebliche Zersetzung dieser Verbindung erreicht und gleichzeitig das Risiko der Bromatbildung verringert werden.
Diese Methode gewährleistet die Einhaltung strenger EU-Vorschriften und sorgt für einen effizienten und kostengünstigen Wasseraufbereitungsprozess.
Experimentelle Studien haben gezeigt, dass eine optimale Ozon-Dosis von 8 g/m³ kombiniert mit einer Wasserstoffperoxidkonzentration von 16–22 ppm effektiv Metaldehyd entfernt und den Bromatgehalt unter 3 µg/L hält.
Zusammengefasst ist die auf Ozon basierende fortgeschrittene Oxidation eine der effektivsten Lösungen zur Bekämpfung von Wasserverschmutzung und bietet sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile.
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